Vom Staatsbahnhof zur Mobilitätsdrehscheibe
1858 – Eröffnung des ersten Hauptbahnhofs in Innsbruck, der die Stadt mit München verband.
Der erste Hauptbahnhof in Innsbruck wird eröffnet. Er wurde vom Baumeister Franz Czwerwenka entworfen und verband Innsbruck zunächst mit München. Das Aufnahmegebäude galt als besonders gelungen und der Bahnhof lag damals noch an der Peripherie der Stadt, umgeben von landwirtschaftlichem Gelände.
1867 – Die Bahnstrecke über den Brenner wird eröffnet, wodurch Innsbruck zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt wird.
Die Brennerbahn wird eröffnet, wodurch Innsbruck zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa wird. Diese Strecke verbindet Innsbruck mit Verona und weiter nach Italien.
1884 – Eröffnung der Arlbergbahn, die Innsbruck weiter als zentralen Verkehrsknotenpunkt zwischen Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz und Wien etabliert.
Die Arlbergbahn wird in Betrieb genommen. Diese Strecke verbindet Innsbruck mit dem Westen Österreichs und weiter nach Deutschland und der Schweiz. Dies stärkte die Rolle Innsbrucks als zentralen Verkehrsknotenpunkt.
1904 – Die Stubaitalbahn wird eröffnet.
Die Stubaitalbahn wird eröffnet, eine Schmalspurbahn, die Innsbruck mit dem Stubaital verbindet. Diese Bahnlinie war besonders wichtig für den regionalen Verkehr.
1912 – Eröffnung der Mittenwaldbahn.
Die Mittenwaldbahn wird eröffnet, die Innsbruck mit Garmisch-Partenkirchen in Deutschland verbindet. Diese Strecke ist bekannt für ihre landschaftlich reizvolle Führung durch die Alpen.
1956 – Der Bahnhof wird umfassend modernisiert und neu gestaltet.
Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wird der Bahnhof umfassend modernisiert und neu gestaltet. Die Bahnhofshalle wird vom Künstler Max Weiler mit Fresken ausgestaltet, die zunächst für Proteste sorgten.
2004 – Abschluss der letzten großen Renovierung und Modernisierung des Bahnhofs.
Abschluss der letzten großen Renovierung und Modernisierung des Bahnhofs. Das neue Gebäude integriert die Fresken von Max Weiler und bietet moderne Einrichtungen für Reisende.
Der Innsbrucker Hauptbahnhof ist heute einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte in Österreich und spielt eine zentrale Rolle im Pendlerverkehr sowie im internationalen Bahnverkehr.
Daten & Fakten zum Hauptbahnhof Innsbruck
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110 m² Kunst
Max Weilers Wandbilder, die den Hauptbahnhof Innsbruck zieren.
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4.100 m² Shops und Restaurants
Der Bahnhof bietet alles, was man täglich braucht in großer Auswahl auf kleinem Raum.
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5.214 „Laufmeter“ für Menschen mit Sehbehinderung
Ein taktiles Leitsystem verbindet am Innsbrucker Hauptbahnhof die Eingänge, die Servicestellen und die Halle mit den Bahnsteigen.
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80 % weniger Strom
Sensoren regeln die Beleuchtung der Halle und sparen so bei hellem Sonnenlicht kostbare Energie.
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100 Kameras verschaffen Überblick
Der Bahnhof Innsbruck ist einer der sichersten Orte der Stadt.
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7 Notrufsäulen für Sicherheit auf Abruf
Wenn es darauf ankommt, sind Polizist:innen und ÖBB-Mitarbeiter:innen blitzschnell zur Stelle und ein Notfallplan auf Knopfdruck abrufbar.
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120 Gepäckschließfächer fassen viel
Wer seine persönlichen Gegenstände zwischenlagern möchte, kann dafür die 120 Gepäcksschließfächer nutzen.
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42 Monate gebaut
Vom Spatenstich im November 2001 bis zur Eröffnungsfeier im Mai 2004 blieb kein Stein auf dem anderen. Der Neubau dauerte mehr als drei Jahre. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
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104 Meter lange Halle
Ein Fußballfeld misst 105 Meter. Die Bahnhofshalle erstreckt sich über eine Distanz von 104 Meter.
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200 Autos parken unterirdisch
Die Parkgarage unterhalb des Südtiroler Platzes bietet neben den Taxiparkplätzen auch Parkplätze für Menschen mit Behinderung und eigens ausgewiesene Frauenparkplätze nahe beim Eingang.
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38.000 Reisende täglich
Sprungbrett in den Tag, den Feierabend oder in den Urlaub für Fahrgäste aus ganz Tirol, Österreich und der Welt.
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Circa 1.000 Züge täglich
Innsbrucks Bahnhof ist Drehscheibe im Güter- und Personenverkehr an Tirols Hauptachsen Ost-West und Nord-Süd und in die Regionen.